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Zu früh kommen verhindern

 

In den Medien wird meistens bei sexuellen Funktionsstörungen des Mannes über Impotenz gesprochen. Es gibt jedoch ein weiteres Problem in diesem Bereich, welches noch viel häufiger auftritt, nämlich der vorzeitige Samenerguss. Vielleicht haben Sie das auch schon einmal erlebt: Sie sind vor dem anstehenden Verkehr bereits so erregt, dass Sie viel zu früh zum Höhepunkt kommen, sodass es gar nicht erst zum Geschlechtsverkehr gekommen ist. Bei den meisten Männern kann so etwas schon einmal vorkommen, ohne das dahinter eine Erkrankung stecken muss. Es gibt jedoch nicht wenige Männer, bei denen dieses Problem dauernd auftritt, die also praktisch vor jedem Sex viel zu früh kommen und aufgrund dessen dauerhaft kein befriedigendes Sexualleben haben können.

zu früh

Diese Situation belastet nicht nur den Mann selbst, sondern natürlich auch die Partnerin, die verständlicherweise beim Sex befriedigt werden möchte. Die Gründe für die vorzeitige Ejakulation sind recht vielfältig. Meistens sind es keine körperlichen Ursachen, sondern der Grund für das zu frühe kommen ist psychisch bedingt. Genau wie es wirksame Medikamente gegen Impotenz gibt, kann man mittlerweile auch die vorzeitige Ejakulation wirksam behandeln. Und zwar wird dazu ein Medikament bzw. vielmehr ein Wirkstoff verwendet, der in der Vergangenheit vor allen Dingen zur Behandlung von Depressionen gebraucht wurde. Fast beiläufig stellten aufgrund von Depressionen behandelte Patienten allerdings fest, dass sich bei Ihnen der Zeitpunkt bis zur Ejakulation verlängert hat.

Auf dieser Basis wirkt nun das Medikament Priligy auch gezielt gegen das zu früh kommen beim Mann, sodass sich der Zeitpunkt zwischen der ersten sexuellen Erregung bis in zum Höhepunkt um das bis zu Dreifache hinauszögern lässt. Auch wenn für Sie natürlich in erster Linie die Wirksamkeit des Medikamentes und das Verhindern einer zu frühen Ejakulation wichtig ist, so interessiert vielleicht auch, wie genau Priligy es schafft, dass ein zu früher Samenerguss verhindert wird. Der Mechanismus ist im Prinzip ganz einfach, indem Priligy für einen höheren Serotonin-Spiegel sorgt, sodass sich der Samenerguss dadurch verzögert.